Mein Beruf

Der 3. September 1979 war ein bedeutungsvoller Tag in meinem Leben, weil - ich ging zur ARBEIT !!! Und zwar begann ich eine Lehre als Feinoptiker bei der Firma Swarovski Optik in Absam.

Von meiner Großmutter, die selbst einmal in dieser Firma arbeitete bekam ich die Info, dass dort Lehrlinge gesucht werden. Daraufhin bewarb ich mich für die Aufnahmeprüfung, und wurde nach erfolgreicher Absolvierung auch gleich engagiert.

 

Einstellungszusage

 

Eigentlich wollte ich ja Verkäufer in einem Sportgeschäft werden. Allerdings war das Interesse an mir in dieser Branche etwas gedämpft, den Grund dafür habe ich bis heute noch nicht verstanden!

 

So kämpfte ich mich mit mehr oder weniger gutem schulischen Erfolg durch die 3 1/2 Jahre dauernde Lehrzeit, und absolvierte schließlich am 2. Feber 1983 die Lehrabschlussprüfung in Wien. Wer es nicht glaubt ........... hier ist der Beweiß:

 

Lehrbrief

 

Als frischgebackener Geselle übersiedelte ich dann von der Lehrwerkstätte in die Abteilung Rundoptik, in der Linsen für die fernoptischen Produkte hergestellt werden. Im Laufe der Zeit arbeitete ich mich zum Schichtleiter empor, und wurde später stellvertretender Abteilungsleiter.

 

Doch meine Laufbahn sollte nicht in der Produktion ihr Ende finden. Im September 1991 wurde eine freigewordene Stelle in der Betriebsmittelplanung innerbetrieblich nachbesetzt, für welche ich mich bewarb. Die Bewerbung verlief positiv, sodass ich ins Angestelltenverhältnis übernommen wurde und seither in der Verwaltung tätig bin.

 

Zu meiner jetzigen Tätigkeit zählt die Planung, Konstruktion und Beschaffung von Werkzeugen und Vorrichtungen, die zur Herstellung optischer Komponenten notwendig sind. Zu meinem Aufgabengebietgehört auch die Anschaffung neuer Fertigungsmaschinen, samt Kapazitätsermittlung, Investitionsrechnung usw.

 

Wie die Zeit doch schnell vergeht - im Jahre 2004 feierte ich mein 25-jähriges Firmenjubiläum! So ein Anlass wird bei Swarovski ordentlich gefeiert, da wird nicht gegeizt! Zwei Wochen Sonderurlaub, einen Monatsgehalt, drei verschiedene Feiern ......... meine Güte, da wird man ganzschön oft geehrt!

 

Der Betriebsrat lud ein zur Besichtigung des Trinkwasserstollens im Halltal, mit anschließender Feier und Spanferkelessen im Gasthaus St. Magdalena.

Eine Woche später veranstaltete die Geschäftsführung eine Besichtigung der Klosters Benediktbeuern in Bayern, mit anschließender Bootsfahrt am Starnbergersee und abschließendem Abendessen im Mailerhof in Reith bei Seefeld.

 

Fotos vom Halltal                         Fotos von Bayern

 

Und - last but not least - den Abschluss der Feierlichkeiten bildete ein Festakt im Haus Maria Swarovski in Wattens. Sämtlichen Jubilaren der Werke Wattens, Schwaz und Absam - an der Zahl unglaubliche 200 Personen - wurde von Prominenz aus Politik und Wirtschaft nochmals zu ihrem Jubiläum gratuliert, sowie Urkunden und Golddukaten verteilt. Das anschließende Festmahl bildete die Krönung einer gelungenen Feier.

 

Diplom Arbeiterkammer                          Diplom Wirtschaftskammer

 

Im März 2008 wurde bei Swarovski Optik die Betriebssportgemeinschaft neu gegründet.

So richtig mit Obmann, Stellvertreter, Schriftführer, Kassier, Kassaprüfer, Sektionsleiter usw.

Da ich in den letzten Jahren sowieso schon bei Auslosung und Spieleinteilung bei unserem alljährlichen Turnier mitgeholfen habe, erklärte ich mich bereit die Sektion Tennis beim Betriebssport zu übernehmen.

 

Die Betriebssportgemeinschaft

 

Dann 2009, im Jahr des 60-jährigem Bestehen der Firma, feierte ich wieder ein Jubiläum, und zwar mein 30-jähriges Bestehen bei Swarovski.

 

Beim Ausflug des Betriebsrates fuhren wir nach Mayrhofen ins hinterste Zillertal, um dort die "Erlebnis - Sennerei" zu besichtigen.

Schon von weitem hörten wir die Klänge aus dem Festzelt von den Haderlumpen, Ursprung Buam, Gruabertaler und keine Ahnung wer da aller gespielt hat.

Dann wurde uns bei einer Führung alles Mögliche von der Käseherstellung erzählt, und wer aufgepasst hat der weiß jetzt, wieviel von was die Kuh wann gefressen haben darf, um einen bestimmten Käse so oder anders schmecken zu lassen .....

Wie auch immer, wir bekamen noch ein ausgezeichnetes Abendessen in der Sennerei, bei dem ein Privatständchen von so einem trachtigem Quartett natürlich nicht fehlen durfte.

 

Ein paar Wochen später fuhren wir dann mit der Geschäftsführung nach Tarrenz, zur Besichtigung der Bierbrauerei Starkenberg.

Nach einer kleinen Jause inkl. Bierverkostung bekamen wir eine Führung durch die Brauerei, und erfuhren einiges über die Geschichte Starkenbergs und die Herstellung des Gerstensaftes.

Dann ging es wieder zurück Richtung Heimat, wo wir beim Bierwirt im Amras zum Abendessen einkehrten.

 

Fotos von Mayrhofen                           Fotos von Tarrenz

 

Von Juni 2009 bis März 2010 wurde das ganze Stockwerk meiner Abteilung umgebaut.

Wir übersiedelten während der Bauarbeiten in andere gerade leerstehenden Büros, und kehrten nach der Fertigstellung in der 1. Aprilwoche 2010 in unsere "alten - neuen" Räumlichkeiten zurück.

Dort habe ich jetzt mein Büro für mich alleine, was ich mir eigentlich immer schon gewünscht habe!

 

Arbeitsplatz

 

Die Zeit vergeht, und so war 2014 das Jahr meiner 35-jährigen Firmenzugehörigkeit. Der Firma war das anscheinend so viel Wert, dass es diesmal schon 3 Wochen Sonderurlaub und 2 Monatsgehälter regnete. Auch nicht schlecht!

Und es durften natürlich auch die Ausflüge nicht fehlen. Mit dem Betriebsrat absolvierten wir eine Sightseeing-Tour durch die Altstadt von Innsbruck, und machten anschließend eine Pause im Cafe Sacher. Dann ging es in die Schwarzmander Kirche, bevor der Tag mit einem Abendessen und den Ehrungen im Stiftskeller zu Ende ging.


Wenig später folgte die Einladung der Geschäftsführung. Wir besichtigten das Kloster der weißen Tauben in Hall, und spazierten im Anschluss hinaus zum Minigolfplatz. Dort stand das erste Swarovski Optik Jubiläums-Minigolf-Turnier auf dem Programm, wo wir unsere versteckten Talente unter Beweis stellen konnten. Im Landgasthaus Bogner in Absam wurden wir dann mit einem gemütlichen Abendessen verwöhnt, und über das eine oder andere Hole in One konnte noch gefachsimpelt werden :-)